Hospiz-Ehrenamt mit vielfältigen Talenten

27. April

Nach der Mail aus dem Hospiz vom 27. März habe ich in den vergangenen 2 Wochen Atemschutzmasken ,sogenannte „Behelfsmasken“, genäht.
Nachbarn, Freunde, Familieangehörige wollten auch bedacht sein, also los:

Ich habe etwa 30 Stunden zwischen Nähmaschine, Schneiderschere, Stoffrestekiste und dem Bügeleisen verbracht.
Dabei habe ich

1 kg Stoff
25 m Bänder
1000 m Nähgarn
2100 cm Gummiband
1 ausrangiertes T-Shirt , (in Streifen geschnitten)

zu etwa 90 Masken in M,L,und XL mit und ohne Bindeband zusammengefügt. 2 Maschinennadeln hat es das Herz gebrochen.

Herausgekommen ist eine bunte Mischung für Alltagsheldinnen und Stressbezwinger, für Piraten und Seeleute, für Blumenmädchen und Gipfelstürmer, seriöse und wildgemusterte Nasen, für längs- und quergestreifte Tage kunterbunt und Ton in Ton.
Mögen sie schützen und nützen und zu einem Lächeln vor und hinter der Maske anregen.

Johanna Jepsen

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