Große Resonanz auf Podiumsdiskussion zum assistierten Suizid
Das Hospiz an der Lutter hat gemeinsam mit seinem Kuratorium zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion unter dem Titel „Let’s talk about death, baby“ eingeladen. Die Veranstaltung in der Alten Fechthalle in Göttingen stieß auf großes Interesse und machte deutlich, wie sehr das Thema assistierter Suizid viele Menschen bewegt.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie unsere Gesellschaft mit Sterbewünschen umgeht und welche Verantwortung Medizin, Ethik, Kirche und Palliativversorgung dabei tragen. Auf dem Podium diskutierten Fachleute aus unterschiedlichen Perspektiven und machten deutlich, dass es auf viele Fragen keine einfachen Antworten gibt.
Gerade deshalb war der Abend so wertvoll: Er eröffnete Raum für einen sachlichen, respektvollen und zugleich sehr persönlichen Austausch. Neben rechtlichen und ethischen Fragestellungen wurden auch Erfahrungen aus der Praxis, Sorgen von Patientinnen und Patienten sowie die Bedeutung guter palliativer Begleitung angesprochen.
Für das Hospiz an der Lutter ist es ein wichtiges Anliegen, gesellschaftlich relevante Themen rund um Sterben, Tod und Begleitung nicht auszuklammern, sondern in den öffentlichen Dialog zu bringen. Die intensive Diskussion hat gezeigt, wie notwendig Orte des Austauschs sind, an denen unterschiedliche Sichtweisen gehört und reflektiert werden können.
Wir danken allen Mitwirkenden auf dem Podium, der Moderation sowie den vielen Gästen für ihr großes Interesse und die Offenheit im Gespräch.
Hospiz an der Lutter – im Gespräch über Leben, Sterben und Würde.
Aufgrund des großen Interesses war die Veranstaltung bis auf den letzten Platz gefüllt, sodass wir leider nicht allen Interessierten Einlass gewähren konnten. Umso mehr freut es uns, dass das Thema auf so große Resonanz gestoßen ist. Unser Kuratorium arbeitet bereits an der Organisation einer Folgeveranstaltung. Zeit und Ort werden wir so zeitnah wie möglich bekannt geben.



