Dankgottesdienst und Empfang zum Doppeljubiläum

Samstag, 18. Juni

Rund 70 Gäste haben mit uns am Samstag unser diesjähriges Doppeljubiläum gefeiert. 30 Jahre gibt es das Ambulante Hospiz nun und 25 Jahre das Stationäre. Dies haben wir mit einem Dankgottesdienst in der St. Pauluskirche gefeiert. Den Gottesdienst gestalteten Pfarrer Hans Haase, Göttingens Superintendent Dr. Frank Uhlhorn und Hospizseelsorger Thorsten Bothe gemeinsam mit Hospizmitarbeiterinnen und Martin Begemann an der Orgel.

Ausgestattet mit viel Gottvertrauen

„Wir erheben unser Glas und danken den Menschen, die vor 30 Jahren die Not der Menschen sahen, die allein im Krankenhaus starben, weil Sterben im Gesundheitssystem nicht vorgesehen war", sagte die Vereinsvorsitzende Elke Reichardt zur Begrüßung. „Ausgestattet mit wenig Geld und viel Gottvertrauen, wollten sie Abhilfe schaffen und taten, was notwendig war. Sie gründeten einen Verein. Ein Hospiz gelingt nur mit den Menschen, die sich dafür engagieren, die Hand in Hand darin und dafür arbeiten. Inzwischen sei die Hospizarbeit in Göttingen nicht mehr wegzudenken und so notwendig wie eh und je."

Die Gründungsmitglieder waren da

Zum Jubiläum kamen auch Maria Ankermann und Pastor Paul Gerhard Langenbruch. Die Krankenschwester und Klinikseelsorger hatten vor 30 Jahren den Entschluss gefasst, dieses Hospiz zu gründen, damit sterbenskranke Menschen würdevoll bis zu ihrem Tod begleitet werden konnten. Paul Gerhard Langenbruch würdigte bei seiner Ansprache ausdrücklich den Einsatz von Maria Ankermann, obwohl sie damals schon in Rente gegangen war, habe sie unermüdlich weiter für das Hospiz gearbeitet.

Menschliche Wärme und Herzlichkeit

Um mit uns zu feiern, war auch Friederike Busse vom Diakonischen Werk Niedersachsen gekommen. Sie sei beeindruckt von der menschlichen Wärme und Herzlichkeit, die sie im Hospiz an der Lutter kennengelernt habe. Das unterstrich auch Pfarrer Haase, er erzählte von einer Frau, die während ihres Hospizaufenthalts ins Krankenhaus verlegt werden musste und dort sagte, sie wolle wieder nach Hause – ins Hospiz.

Petra Gottsand vom Hospiz- und Palliativverband Niedersachsen wünschte dem Hospiz an der Lutter noch viele weitere Generationen, die sich für diese Arbeit einsetzen.

Den Staffelstab gern übernommen

Er schaue mit großem Respekt zurück auf die geleistete Hospizarbeit, und er habe den Staffelstab gern von Herrn Hußmann übernommen, sagte der neue Hospizgeschäftsführer Daniel de Vasconcelos bei seiner Jubiläumsansprache. Der Verein stehe dank vieler hochengagierter Menschen gut da. Zudem genieße das Hospiz an der Lutter sehr gutes Ansehen in der Region.

Auch Förderer*innen haben am Samstag mit uns gefeiert. Ihr liege das Hospiz an der Lutter sehr am Herzen, sagte Christine Rogge, die die Hospizarbeit seit vielen Jahren unterstützt.

Herzlichen Dank!

Die Kollekte des Gottesdienstes ist für das Hospiz an der Lutter bestimmt. Mehr als 700 Euro kommen nun der Hospizarbeit zugute. Herzlichen Dank auch dafür!

Am Samstag, 25. Juni, geht das Festprogram weiter: Um 20 Uhr spielt Bernd Nawothnig mit der Band Swing Club Cats feat. Hanna Carlson im Alten Rathaus in Göttingen. Gemeinsam mit der Jazzsängerin Hanna Carlson werden die Musiker um Bernd Nawothnig an diesem Abend Swing spielen. Benny Goodman, Count Basie, Duke Ellington, Glenn Miller und Ella Fitzgerald sind nur einige, die diesen Musikstil geprägt haben. Die Swing Club Cats feat. Hanna Carlson stehen ganz in der Tradition dieser Musik und Kompositionen dieser Zeit. In der Besetzung mit Vibraphon und Gesang, Gitarre und Kontrabass ist Swingfieber garantiert.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Spende zugunsten der Hospizarbeit.

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