Wir feiern unser Doppeljubiläum

30 Jahre Ambulantes und 25 Jahre Stationäres Hospiz

„25 Jahre Hand in Hand – gemeinsam weitergehen“ − unter diesem Motto begeht das Hospiz an der Lutter in diesem Jahr sein Doppeljubiläum. Seit 25 Jahren gibt es das Stationäre Hospiz in Göttingen. Das Ambulante Hospiz begleitet sogar seit 30 Jahren schwererkrankte und sterbende Menschen, um ihnen ein Leben in Würde bis zuletzt zu ermöglichen. Mehr als 30 Festangestellte und 100 Ehrenamtliche übernehmen die Begleitung zu Hause, in Pflegeheimen, Krankenhäusern und im Stationären Hospiz.

Jubiläumsprogramm mit Konzerten

Für dieses Jahr hat das Hospiz ein Jubiläumsprogramm geplant. Unseren Festgottesdienst in der Göttinger St. Paulus-Kirche, Wilhelm Weber-Straße 15, feiern wir am Samstag, 18. Juni, um 11 Uhr anshließend laden wir um 12:15 zum Empfang. Unter anderem sollen im Sommer Benefizkonzerte im Alten Rathaus stattfinden – wenn die Coronalage das zulässt. Swing mit Bernd Nawothnig gibt es am Samstag, 25. Juni, um 20 Uhr, und am Freitag, 23. September, tritt um 20 Uhr der Chor Chornetto auf.  Das Sommerfest im Hospizgarten ist für Samstag,03. September, geplant. 

Pastor Langenbruch fasst einen Entschluss

Angefangen hat die Hospizarbeit vor 30 Jahren in Weende. Im Evangelischen Krankenhaus waren die Verhältnisse mit den heutigen nicht zu vergleichen. Sechsbettzimmer waren die Regel. Patienten, für die es keine Heilung mehr gab, wurden mit ihrem Bett ins Schwesternzimmer, auf den Flur oder ins Bad geschoben, um ein bisschen Privatsphäre zu schaffen, aber auch, weil Begleitung von Sterbenden in Krankenhäusern nicht vorgesehen war. Ein würdevolles Sterben war unter diesen Bedingungen nicht möglich. Damals fassten die Krankenschwester Maria Ankermann und Klinikseelsorger Pastor Paul Gerhard Langenbruch einen Entschluss: Diese Situation muss sich ändern.

Sie gründeten 1992 zunächst das Ambulante Hospiz. Fünf Jahre später, am 2. April 1997, eröffnete mit der Aufnahme des ersten Gastes das Stationäre Hospiz.

Etwas völlig Neues

Die Hospizidee war damals in Göttingen etwas völlig Neues. Um die Arbeit zu finanzieren, mussten Spenden gesammelt werden und vor allem musste der Hospizgedanke in die Öffentlichkeit getragen werden.

Seit Ende 2017 ist das Hospiz an der Lutter am neuen Standort an der Humboldtallee 10 beheimatet. In zehn Einzelzimmern werden die Gäste betreut, der Einsatz der Ehrenamtlichen koordiniert, und wie in Weende gibt es einen wunderschönen Garten.

Auf Spenden ist das Hospiz heute immer noch angewiesen. Inzwischen hat sich die Einrichtung in Göttingen etabliert und erfährt aus der Bürgerschaft sehr viel Wertschätzung.

Spendenkonto: Sparkasse Göttingen IBAN DE10 2605 0001 0044 3007 70

Maria Ankermann und Pastor Paul Gerhard Langenbruch sind Ende Februar dieses Jahres zum Fototermin in den Hospizgarten gekommen. Mehr über die Geschichte des Hospizes lesen Sie in der neuen Ausgabe unseres frisch erschienenen HospizSterns.

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