Trostpunkt beim Kurzfilmwettbewerb

Freitag, 17. September 2021

„Plötzlich ist alles anders." Mit einem Video über den Trostpunkt auf dem Göttinger Stadtfriedhof hat sich das Hospiz an der Lutter am Kurzfilmwettbewerb der Freiwilligenagentur und der Göttinger Stadtwerke beteiligt. Ziel war es mit diesem Wettbewerb ehrenamtliches Engagement in Göttinger Vereinen und Organisationen gerade auch in Zeiten des Lockdowns für alle sichtbarer zu machen.

Hier geht es zu dem Video, das Ehrenamtliche des Hospiz an der Lutter für den Wettbewerb gedreht haben und zu allen anderen Filmbeiträgen des Wettbewerbs.

Die ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin Christel Frank hat den Beitrag über den Kurzfilmwettbewerb für unsere Homepage verfasst; die Fotos sind von Johanna Jepsen:

Die Corona Pandemie hat in vielen Bereichen dazu geführt, dass in Sport, Kultur sowie Pflege kein „normales Miteinander“ mehr gestaltet werden konnte. Vieles musste umgestellt, aber auch eingestellt werden. Das veranlasste die Freiwilligenagentur (FWA) Göttingen, einen Kurzfilmwettbewerb auszuschreiben. In einem Beitrag von maximal fünf Minuten sollte gezeigt werden, welche Möglichkeiten es gibt, Kontakte zu halten, liebgewordene Tätigkeiten weiter durchzuführen oder welche neuen Projekte in der schwierigen Zeit entstanden sind. – VORHER / NACHHER

Unterstützt wurde das Projekt von den Stadtwerken, Göttingen.

Viele Vereine haben sich mit kreativen Filmen vorgestellt, teils sehr witzige, mutige Videos, aber auch Beiträge mit nachdenklichem Inhalt. Die drei ersten Plätze wurden mit Geldpreisen (700, 500 und 300 Euro) prämiert, neun weitere erhielten jeweils einen Kinogutschein im Wert von 50 Euro für das Kino Méliès, in dem die Prämierung der Filme stattgefunden hat.

In den Filmen wurde sehr anschaulich dargestellt, wie die Corona Pandemie unser alltägliches Leben total verändert hat. Es wurde sehr deutlich, dass auch in schwierigen Zeiten das Miteinander eine große Rolle spielt, das durch neue Medien sowie gemeinsames Engagement gestaltet werden kann.

Durch die langen Kontaktbeschränkungen waren Trauergruppen und Trauercafes geschlossen, aber die Trauer und die Sorgen waren noch da. So entstand im Hospiz die Idee, auf dem Göttinger Stadtfriedhof am „Bogen der Erinnerung“ einen Trostpunkt einzurichten. Hier haben trauernde Menschen die Möglichkeit, über ihre Trauer und den Schmerz mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen ins Gespräch zu kommen. Der Trostpunkt ist einmal wöchentlich vor- oder nachmittags besetzt. Die Termine hierfür sind auf der Homepage veröffentlicht. Unseren Filmbeitrag hat die ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin Charlotte Hoes am Trostpunkt gedreht. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die gesammelten Ideen umzusetzen.

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