Gesprächsführung praktisch

26. September

„Das hat uns gestärkt"

A       Annehmen – dessen was ist und wie es ist           
H      Haltung – präsent, ungeteilt, unwissend und wertschätzend
A      Aktives Zuhören – da sein für mein Gegenüber

Auch so kann man die überall sichtbaren Buchstaben für einige Stichworte in unserem Seminar „Gesprächsführung praktisch!“ umbenennen.

Wir ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen hatten nach Corona-bedingt langer Pause nun wieder einen Seminartag. Es war richtig schön, sich wieder im Kreis der Ehrenamtlichen zu begegnen, gemeinsam in einem Raum, natürlich mit großen Abständen zwischen den Stühlen. Wir haben die Gelegenheit dankbar wahrgenommen, uns von Angesicht zu Angesicht austauschen zu können. Von uns 21 Teilnehmenden war wohl aus jeder „Ehrenamtlichen-Generation“ jemand vertreten: von den „alten Hasen“ über „jüngere Hasen“ bis zu einigen der „jüngsten Hasen“, die im März 2020 ihren Kurs beendet hatten.

Elisabeth Lindhorst hat uns in fröhlicher und kompetenter Weise durch das Thema „Gesprächsführung praktisch!“ geleitet. Alle Teilnehmenden steuerten Wertvolles zum Gelingen des Seminars bei. Wir stellten Fragen, gaben Erfahrungen weiter, äußerten kluge Gedanken und auch ganz normale, teilten Erlebtes miteinander und hörten einander zu. Besprochen haben wir unter anderem, mit welcher Haltung wir in Gespräche hineingehen (wollen), welche verschiedenen Perspektiven es auf Blickkontakt und Vertrauensaufbau gibt, wie wir mit schwierigen Gesprächssituationen umgehen (lernen) und wie wir ein Gespräch gut abschließen können.

Dieser Tag hat uns auch gezeigt: Die ehrenamtliche Hospizarbeit geht weiter! Die Coronagefährdung verändert unsere Arbeit und schränkt sie auch ein. Aber wir alle sind kreativ und finden nach und nach Lösungen dafür, auch in dieser Situation unser Herzensanliegen in die Welt bringen zu können.

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